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Gabriele Gitanjali Hiller
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im Yoga-Raum im Hotel Rheinischer Hof in der Zugspitzstr. 76 in 82467 Garmisch-Partenkirchen

 

Tibetisches Heil-Yoga Kum Nye

In meinen Seminaren verwende ich immer wieder gerne Übungen aus dem Tibetischen Heil-Yoga, weil diese Übungen sehr tiefgehend wirksam sind.

 

Im Kum Nye werden alle Übungen von Anfang bis zum Ende bei jeder Bewegung ganz ganz langsam ausgeführt, damit du den Prozess des gegenwärtigen Geschehens immer tiefer und umfassender empfinden kannst - je langsamer, desto intensiver die Empfindungen! Richte die Aufmerksamkeit dabei auf die in der Bewegung angeregten Empfindungen, denn sie sind die „Schnittstelle“ zwischen Körper und Geist. Du hast einen Körper mit seinen Sinnesorganen, wirst also immer etwas empfinden, was du mit den Empfindungen machst, ist eine Frage des Geistes.

 

Kum Nye ist eine Reise zu sich selbst, in deren Verlauf du immer deutlicher spüren kannst, wie Körper, Atem und Geist eine unteilbare Einheit bilden und du dich schließlich dem unzerstörbaren Ursprung deines Daseins näherst. Der Geist, in dem Kum Nye geübt wird, ist stets offen, respektiert die augenblicklichen Möglichkeiten und Grenzen, kennt keine vorgegebenen starren Zielsetzungen und ist nicht leistungsorientiert. Wachheit und Selbstverantwortung werden gefördert.

 

Es geht dabei in erster Linie darum, Achtsamkeit und Bewusstheit zu entwickeln, und nicht um die Technik, um richtig und falsch, bzw. angenehm oder unangenehm.

 

Wenn du merkst, dass du mit einer Empfindung kämpfst oder in Gedanken- und Fantasiewelten abdriftest, kehre einfach wieder zurück zur gegenwärtigen Erfahrung, indem du Körper und Atem bewusst wahrnimmst. Der gegenwärtige Augenblick ist einfach so, wie er ist – einzigartig. Du kannst dies würdigen, indem du dich dieser Erfahrung umfassend öffnest – mit all ihren Höhen und Tiefen, damit nimmst du dich an, so wie du bist. Mache dir beim Üben immer wieder bewusst: Das Ziel des Übens ist der Prozess der gegenwärtigen Erfahrung.

 

Die Entwicklung von Achtsamkeit beinhaltet einmal die Entwicklung von geistiger Ruhe und zum anderen die Entwicklung von Erkenntnis, beide sind innig miteinander verbunden, wie die Flügel eines Vogels.

 

Die vier Grundlagen der Achtsamkeit sind

  • die Betrachtung von Körper und Atem

  • die Betrachtung der Empfindungen

  • die Betrachtung der Qualität des Geistes

  • die Betrachtung der geistigen Tendenzen

 

Es gibt keine Trennung von Körper und Geist – nichts ist gut oder schlecht, es ist, wie es ist!